Heizprofi

Heizprofi

Besonderheiten des Rheinischen Reviers

Im Städtedreieck Aachen, Düsseldorf und Köln lagern die größten Braunkohlenvorkommen Europas. Jährlich werden ungefähr 100 Millionen Tonnen Rohbraunkohle gefördert. 90 % der Menge dient in Kraftwerken der Stromerzeugung; 10 % werden veredelt zu Braunkohlenbriketts, Braunkohlenstaub, Wirbelschichtbraunkohle und Braunkohlenkoks. In den drei Veredlungswerken wurden im vergangenen Jahr 4,1 Millionen Tonnen Produkte hergestellt. Die RWE Power AG ist europaweit der größte Hersteller von veredelten Braunkohlenprodukten. Die Lagerstätten des Rheinischen Reviers sichern eine unabhängige Versorgung für viele Jahrzehnte.

Braunkohle ist nicht gleich Braunkohle. Lagerstätten- und rohstoffbedingt zeichnen sich die Veredlungsprodukte wie zum Beispiel Heizprofi Braunkohlenbriketts aus dem Rheinischen Revier durch besondere Qualitätskriterien aus. Hierdurch unterscheiden sie sich von anderen Wettbewerbsprodukten.

Durch den hohen Heizwert spenden Heizprofi Braunkohlenbriketts wohlige Wärme für viele Stunden. Im Vergleich zu anderen Energieträgern sind die Preise in den letzten Jahren konstant und vergleichsweise niedrig geblieben. Heizprofi Braunkohlenbriketts sind damit eine echte Heiz-Alternative.

Von der Auswahl der Braunkohlenflöze über die Förderung bis zur Veredlung sind die einzelnen Prozesse optimal aufeinander abgestimmt. Die permanente Qualitätskontrolle während der gesamten Veredlungskette garantiert die zuverlässige Qualität rheinischer Braunkohleprodukte.

Qualitätsparameter Heizprofi andere Braunkohlebriketts
Heizwert (in MJ/kg) ca. 19,8 ca. 19,0
Schwefel (emissionswirksam) ca. 0,1 % ca. 0,35 %
Aschegehalt ca. 3,5 % ca. 5,5 %
Fixer Kohlenstoff ca. 35,5 % ca. 34,5 %
Wassergehalt ca. 19,0 % ca. 19,0 %
Flüchtige Bestandteile ca. 42,0 % ca. 41,0 %

Herstellungsverfahren von Heizprofi Braunkohlenbriketts

Seit über 100 Jahren werden Braunkohlenbriketts in der Fabrik Wachtberg bei Köln produziert. Heizprofi-Braunkohlenbriketts werden aus getrockneter Feinkohle ohne Bindemittel und Zuschlagstoffe in so genannten Strangpressen hergestellt. über eine Zuteileinrichtung wird der Brikettpresse eine genau dosierte Menge Trockenbraunkohle zugeführt. Ein Stempel drückt die lockere Kohle im Formkanal zu Briketts. Den Gegendruck bilden dabei die Briketts, die sich aus den vorherigen Kompressionsvorgängen im Kanal befinden und durch eine Verengung des Formkanals hindurch gepresst werden. Nach Abkühlung auf nahezu Umgebungstemperatur werden sie zu verbraucherfreundlichen Gebinden (5 kg - 10 kg - 25 kg) weiter verpackt.

Pro Jahr werden fast 1,2 Millionen Tonnen Braunkohlenbriketts in Wachtberg hergestellt. Mit der Zunahme an modernen Festbrennstoff-Heizgeräten wie Kamin-/Kachelöfen und Heizkaminen steigt auch die Nachfrage  nach Heizprofi-Braunkohlenbriketts. Nach der Devise: „Erst Holz zum Anzünden, dann Heizprofi Braunkohlenbriketts für eine gleichmäßige und lang anhaltende Wärme“ greifen immer mehr Verbraucher zu den schwarzen Powersteinen.

Verbraucherfreundliche Verpackungen

Mit dem Einzug moderner Feuerstätten für Festbrennstoffe hat sich auch das Bild vom Braunkohlenbrikett gewandelt. Ein modernes  Produktsortiment muss heute die Anforderungen einer sauberen Verpackung und leichten Handhabung sowie die unterschiedlichen Lagermöglichkeiten beim Verbraucher hinreichend erfüllen. Zu diesem Zweck ist die verpackte Ware vom einfach gebündelten 25 kg und 10kg Braunkohlenbrikett durch neue Folien- und Papierverpackungen mit unterschiedlichen Mengeneinheiten erweitert worden. Der Absatzzuwachs während der letzten Jahre dokumentiert, dass moderne Produktverpackungen die heutigen Bedürfnisse der Verbraucher optimal erfüllen.

Für die traditionellen Verbraucher mit großem Braunkohlenbrikettbedarf und entsprechenden Lagermöglichkeiten sind nach wie vor lose Braunkohlenbriketts im 3-Zoll und 7-Zollformat das Optimum.

Weitere Festbrennstoffe im Sortiment

Unterschiedliche Heizgerätetechniken erfordern unterschiedliche Festbrennstoffe. Die verschiedenen Brennstoffe haben aufgrund ihrer Zusammensetzung auch unterschiedliche Verbrennungseigenschaften. Eigenschaften, die den individuellen Ansprüchen und dem unterschiedlichen Nutzungsverhalten der Feuerstättenbesitzer entgegenkommen.

Unter der Dachmarke Heizprofi werden neben den klassischen Braunkohlenbriketts eine Vielzahl weiterer Festbrennstoffe angeboten.
Das komplette Produktsortiment umfasst:

  • Scheitholz im Raschelsack oder in der Raummeterbox sowie Anfeuerholz
  • Holzbriketts (BRIK und „Das Grüne“)
  • Holzpellets
  • Steinkohle (Anthrazit, Nussbriketts, Koks)

Holz ist der klassische Brennstoffe für jede Feuerstätte. Es brennt zügig mit langer Flamme, heizt die Feuerstätte schnell auf und sorgt für ein romantisches Flammenspiel. Grundsätzlich gilt: Frisch geschlagenes Holz sowie behandeltes, gestrichenes und beschichtetes Holz gehören nicht die Feuerstätte.

Neben Holz und Braunkohlenbriketts können in modernen Feuerstätten auch Holzbriketts eingesetzt werden. Holzbriketts sind gepresste Säge- oder feine Hobelspäne, die mit hohem Druck zu Briketts gepresst werden. Helle Weichholzbriketts wie  „Das Grüne“ sind leicht anzuzünden und verbrennen mit einer hohen Hitzeentwicklung. Hartholzbriketts wie z. B.  „BRIK“ sind dunkelbraun und eignen sich für einen länger anhaltenden Abbrand.

Holzpellets werden aus getrocknetem, naturbelassenem Restholz wie zum Beispiel Sägemehl und Hobelspäne ohne Zugabe von chemischen Bindemitteln unter hohem Druck hergestellt. Sie haben einen Durchmesser von ca. 6 bis 8 mm und eine Länge von 10 bis 30 mm. Holzpellets sollten nur  in eigens dafür konsturierten Heizgeräten eingesetzt werden.

Steinkohlenprodukte eignen sich für traditionelle Heizungen, die mit Rostfeuerungen ausgestattet sind. Wegen ihres hohen Heizwertes sind sie ein idealer Brennstoff bei hohem Wärmebedarf, zum Beispiel an frostigen Wintertagen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.heizprofi.com und www.heizprofi.com und in der Verbraucherbroschüre "Heizen mit Briketts" (Quelle: HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V., UNITI Bundesverband mittelständischer Mineralölunternehmen e.V.).